Langstrecken-WM: Perrinn Limited hat zwei LMP1-Prototypen verkauft

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Nicolas Perrin hat zwei seiner LMP1-Sportwagen an den Mann gebracht | © Perrinn Limited

Nicolas Perrin hat verlauten lassen, dass mindestens zwei seiner aus dem Open-Source-Projekt entstandenen LMP1-Prototypen nächstes Jahr in der Langstrecken-WM fahren werden. Wer der Käufer ist, hat der Franzose nicht verraten. Es soll sich um ein europäisches Team handeln.

Die LMP1-Kategorie nimmt für die kommende Saison immer mehr Fahrt auf. Es gilt mittlerweile als sicher, dass 2018 mindestens drei verschiedene Manufakturen hinter den Werksmannschaften von Toyota und Porsche in der LMP1-Division antreten. Bislang bekannte Fahrzeuge waren der Prototyp aus dem Hause Ginetta und die Eigenentwicklung von SMP Racing.

Neu in Riege der antretenden Manufakturen ist Perrinn Limited. Das Open-Source-Projekt hat dreieinhalb Jahre nach dessen Start nun den ersten Kunden gefunden. Ein europäisches Team hat zwei Fahrzeuge bei dem ehemaligen Ingenieur von Pescarolo Sport geordert. Ein fahrbereites Chassis kostet 1,4 Millionen Euro und ist somit knapp 200.000 Euro günstiger als die Ginetta.

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Das Design des Sportwagens ist bereits abgeschlossen. Zudem wurden bereits die obligatorischen Crash-Tests bestanden. Im Dezember soll der Rollout erfolgen und die Testphase beginnen.

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