Le Mans: López und Sarrazin tauschen Cockpits, weitere Teams bestätigen Fahrer

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Jóse-Maria López wird in den Toyota TS050 mit der Startnummer neun versetzt | © Julian Schmidt

In vier Wochen ist es soweit: Start zur fünfundachtzigsten Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans. Nach und nach komplettieren die Mannschaften ihre Abordnungen. Unter anderem bestätigten JMW Motorsport, Beechdean Motorsport oder Proton Competition ihre Kader. Dies und weitere Meldungen zusammengefasst im Nachrichtenspiegel.

Toyota führt Fahrerrochade durch

Nach seinem heftigen Unfall in Silverstone verpasste der dreimalige Tourenwagenweltmeister José-Maria López die Generalprobe in Spa-Francorchamps. Aufgrund der fehlenden Fahrpraxis des Argentiniers im Toyota TS050 Hybrid soll López im zusätzlich eingesetzten Toyota die 24 Stunden von Le Mans bestreiten. Das dritte Auto wird von Toyota Motorsport nur in Spa-Francorchamps und Le Mans eingesetzt.

Die freigewordene Stelle im Prototyp mit der Nummer sieben nimmt Stéphane Sarrazin ein. Damit sind Sarrazin, Mike Conway und Kamui Kobayashi wieder auf einem Auto verneint. Das Trio trat in der gesamten Saison 2016 zusammen an. Diese Maßnahme sei jedoch nur auf den Langstreckenklassiker im Nordwesten Frankreichs beschränkt.

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Beechdean Motorsport benennt Le-Mans-Kader

Da Darren Turner für die 24 Stunden von Le Mans Beechdean Motorsport nicht zur Verfügung steht, hat der Rennstall Olly Bryant verpflichtet. Turner wechselt in den Werks-Aston-Martin. Für Bryant ist es der zweite Le-Mans-Start. Letztes Jahr nahm der Brite in der Corvette C7.R von AAI Platz. Davor fuhr er für Ecurie Ecosse in der britischen GT-Meisterschaft oder in der Blancpain Endurance Serie.

Neben Bryant teilen sich Teambesitzer Andrew Howard und Ross Gunn den Aston Martin des Eiscremeherstellers. Gunn entstammt aus dem Nachwuchsprogramm von Aston Martin. „Jeder Fahrer auf diesem Planeten träumt von einer Teilnahme an dieser Veranstaltung. Dies bereits zu Beginn meiner Karriere zu dürfen, ist etwas Besonderes“, meint Gunn in einer Pressemitteilung.

Proton Competition modifiziert Fahreraufgebot

Anstatt von Wolf Henzler wird Nick Yelloly den Profiplatz im Amateur-Porsche-911-RSR von Proton Competition einnehmen. Yelloly kommt aus der GP2-Meiterschaft. Davor war der Brite in der Formel Renault 3.5 und der GP3 unterwegs. Der Sechsundzwanzigjährige ist im FIA-Fahrerranking als Goldfahrer eingestuft.

Die obligatorische Stelle des Silberfahrers besetzt Stéphane Lemeret. Der Belgier wurde unter anderem 2016 Meister in der TCR Benelux oder stand bereits auf dem Gesamtpodium der 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Ein dritter Fahrer muss dagegen noch gefunden werden. Dieser muss ein Pilot aus der Kategorie Bronze sein.

Im zweiten RSR, der ebenfalls in der GTE-Am-Division genannt ist, teilt sich Porsche-Werksfahrer Patrick Long mit Abdualaziz Al Faisal und Mike Hedlund die Arbeit am Voland. Das dritte Fahrzeug, welches so auch in der Langstrecken-WM unterwegs ist, wird wie gewöhnlich von Christian Ried, Marvin Dienst und Matteo Cairoli pilotiert.

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