Lausitzring: BoP bürdet BMW und Mercedes-AMG Zusatzballast auf

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BMW muss auf dem Lausitzring Gewicht zuladen | © Gruppe C

Die Veranstalter des ADAC GT Masters haben Korrekturen an der Balance of Performance vorgenommen. Sowohl dem Mercedes-AMG GT3 als auch dem BMW M6 GT3 erlegt die Einstufung für die Rennen auf dem Lausitzring zusätzliche Fahrzeugmasse auf.

Nach dem ersten Aufeinandertreffen in der Motorsport-Arena Oschersleben haben die Regelhüter des ADAC GT Masters die Balance of Performance überarbeitet. Die minimalen Anpassungen an der Fahrzeugeinstufung betreffen allerdings ausschließlich den Mercedes-AMG GT3 und den BMW M6 GT3. Das BoP-Korrektiv bürdet beiden Sportwagen für die zweite Begegnung auf dem Lausitzring Zusatzballaste auf.

Demzufolge erlegt die Balance of Performance dem Mercedes-AMG GT3 aufgrund der Resultate in der Magdeburger Börde weitere zehn Kilogramm auf. Im Gegenzug erhält der Silberpfeil aber einen zweimal einen Millimeter größeren Luftmengenbegrenzer für die Sprintrennen in der Niederlausitz. Dem Sechser der Bayrischen Motorenwerke lastet die BoP-Änderungen wiederum zwanzig Kilogramm zusätzlichen Ballast auf.

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Dem Team Schnitzer gelang bei seinem Debüt im ADAC GT Masters im Sonntagsrennen sogleich der erste Laufsieg mit dem BMW M6 GT3. Daher haben Ricky Collard und Philipp Eng vorläufig die Tabellenführung des nationalen Championats erobert. Dahingegen agierte die Mercedes-AMG-Delegation bis dato noch zurückhaltend. Mücke Motorsport erzielte Platz sechs im ersten Durchgang, tags darauf errangen die Markenkollegen von HTP Motorsport dasselbe Resultat.

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