CoTA: Wayne Taylor Racing feiert vierten Sieg in Folge

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Ricky und Jordan Taylor siegten zum vierten mal in Folge | © IMSA

Wayne Taylor Racing bleibt das Maß aller Dinge in der IMSA. Nach Siegen in Daytona, Sebring und Long Beach sicherte sich die Cadillac-Mannschaft in Austin den vierten Erfolg. Dahinter komplettierten beide Fahrzeuge von Action Express Racing das Podium. Die GM-Konzernschwester von Corvette gewann die GTLM-Wertung.

Ricky und Jordan Taylor reiten derzeit auf einer Erfolgswelle. Die Brüder konnten sich in Austin bereits zum vierten Mal in der laufenden Saison zum Sieger eines Laufes der IMSA-Meisterschaft küren lassen. Zuvor gewann das Duo für Wayne Taylor Racing die prestigeträchtigen Rennen in Daytona, Sebring und Long Beach.

Als Nummer zwei der Cadillac-Einsatzmannschaften musste sich erneut die Equipe von Action Express Racing einordnen. Zwar heimsten Dane Cameron und Eric Curran den Silberrang und Christian Fittipaldi und João Barbosa den Bronzerang ein, jedoch konnte Action Express Racing Wayne Taylor Racing während des gesamten Rennes nur selten gefährlich werden.

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Hinter den Fahrzeugen aus Detroit kämpften die Kontrahenten erneut mehr mit der Standfestigkeit der eigenen Fahrzeuge als mit den Autos des GM-Konzerns. Einzig die Privatiers von JDC-Miller MotorSports blieben hinter den Siegern fehlerfrei und belohnten sich mit dem vierten Rang.

Rang fünf ging an den ersten Nissan DPi. Ed Brown und Johannes van Overbeek teilten sich hier die Arbeit am Steuer des Prototypen von Extreme Speed Motorsports. Rabenschwarz verlief das Rennen mal wieder für Mazda. Beide Fahrzeuge fielen elektronischen Problemen zum Opfer, ebenso der Riley LMP2, der als Basis der Mazda DPi dient.

Corvette gewinnt die GTLM-Division

Für Antonio García und Jan Magnussen begann das Wochenende denkbar schlecht. Im freien Training ging ihre Corvette in Flammen auf. Aufgrund fehlender Übung reichte es nur zum sechsten Startplatz. Doch davon ließ sich das Duo nicht herunter bekommen und hievten ihre C7.R auf die höchste Stufe des Podest.

Stark zurück gemeldet haben sich die beiden Besatzungen von BMW. Alexander Sims und Auberlen eroberten den zweiten Platz und John Edwards zusammen mit Martin Tomczyk die dritte Position. Bereits in der ersten Kurve war das Rennen für die ortsansässige Mannschaft von Risi Competizione beendet. In dem Zwischenfall mit den Ford von Ryan Briscoe waren auch die zweite Corvette und der Porsche von Laurens Vanthoor und Wolf Henzler verwickelt.

In der nominell langsamsten Kategorie ging erneut Mercedes-AMG als Gewinner hervor. Ben Keating und Jeroen Bleekemolen siegten für Riley Motorsport. Christina Nielsen und Alessandro Balzan kreuzten im Ferrari 488 GT3 von Scuderia Corsa als Zweite die Ziellinie. Tristan Vautier und Kenny Habul erreichten im SunEnergy 1 Mercedes-AMG GT3 als Dritte das Ziel.

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