Spa-Francorchamps: Toyota fährt absolute Bestzeit am Trainingsdonnerstag

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Toyota behauptete am Trainingsdonnerstag die Führungsposition |  © Toyota Motorsport GmbH

Bislang kontrollierte Toyota das Trainingstempo in Spa-Francorchamps, erzielte in beiden Donnerstagssitzungen die Bestzeit. Eine Hiobsbotschaft für TMG: José María López fehlt an diesem Wochenende. In der GTE-Pro-Liga war Aston Martin obenauf. Indes profitierten Porsche und Ferrari von der Balance of Performance.

Am Trainingsdonnerstag in Vorbereitung auf das Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps hat sich Toyota am oberen Ende des Klassements positioniert. Während der Nachmittagssitzung der Langstrecken-WM gelang Kamui Kobayashi die bis dato schnellste Rundenzeit auf dem wallonischen Traditionskurs. Nach seinem raschesten Umlauf stoppte Uhr bei letzten Endes 1:56,369 Minuten – anderthalb Sekunden flotter als Kollege Mike Conway am Mittag.

Die TMG-Markenkollegen agierten hingegen noch zurückhaltend. Kazuki Nakajima ordnete sich vorderhand mit einem Rückstand von 1,548 Sekunden an vierter Stelle ein, während Nicolas Lapierre mit der Le-Mans-Aerodynamik sogar 2,125 Sekunden zurücklag. Überdies erreichte die Mannschaft von Gazoo Racing noch vor Veranstaltungsbeginn eine Hiobsbotschaft: Neuzugang José María López muss auf einen Start im Ardenner Wald verzichten.

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Hintergrund: Die FIA-Ärzteschaft erteilten López keine Startgenehmigung für die zweite WM-Begegnung. Der Toyota-Athlet war beim Saisonauftakt in Silverstone verunfallt und zog sich eine Wirbelverletzung zu. Zwar war der Argentinier imstande, das Krankenhaus nach einer Routineuntersuchung wieder zu verlassen, jedoch bestehe das Risiko, bei einem weiteren Zwischenfall ernstliche Schäden davonzutragen. Daher treten Kobayashi und Conway als Duo an.

Unterdessen musste sich Porsche in der Hierarchie der Konstrukteure zunächst hintanstellen. Die Delegation aus Stuttgart-Zuffenhausen beschied sich in der kombinierten Wertung mit den Rängen zwei und drei. Timo Bernhard verzeichnete einen Abstand von 0,505 Sekunden auf den Klassenprimus. Bei Porsche-Neuling André Lotterer betrug das Delta zur Referenzzeit wiederum 0,676 Sekunden.

Derweil ordnete sich ByKolles Racing abermals nur im LMP2-Mittelfeld ein. Oliver Webb hievte den CLM P1/01-Nismo-Protoyp binnen 2:04,325 Minuten über die Kultpiste im Hohen Venn. Apropos LMP2: In der Liga der kleinen Prototypen lag die Bestzeit bei 2:02,662 Minuten. Diese erzielte Jean-Eric Vergne für Manor. Sein Stallgefährte ordnete sich mit einer Differenz von 0,421 Sekunden an zweiter Stelle ein.

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