Silverstone: Toyota diktiert das Tempo in der Qualifikation

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Toyota ist bislang das Maß aller Dinge in Silverstone | © TMG

Toyota hat Porsche auch in der Qualifikation für die Sechs Stunden von Silverstone deutlich in die Schranken gewiesen. Die führenden Kölner haben jeweils mehr als eine Sekunde Vorsprung auf die Zuffenhausener. Wird sich der Weltmeister diese Unterlegenheit auch im Rennen weiter bieten lassen?

Bereits im Training hatte sich abgezeichnet, was in der Qualifikation fortgesetzt wurde. Toyota scheint – zumindest auf einer Runde – aktuell das Maß aller Dinge zu sein. Dies wird nichtsdestoweniger begünstigt durch die auf Abtrieb getrimmte Konfiguration der Aerodynamik. Daher stehen beide Boliden beim morgigen ersten Saisonrennen der Langstrecken-Weltmesiterschaft in Silverstone in der ersten Reihe.

Auf die Poleposition sind Kamui Kobayashi und Mike Conway mit einer gemeinsamen Zeit von 1:36,793 Minuten gefahren. Damit sind sie knapp drei Zehntelsekunden schneller als die Teamkollegen Anthony Davidson und Kazuki Nakajima. Der Vergleich zu Porsche fällt aber noch deutlicher aus. Beide Zuffenhausener haben mit ihrer Le-Mans-Aerodynamik zwischen ein und zwei Sekunden Rückstand.

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In der LMP2-Klasse steht G-Drive Racing, in dieser Saison erstmals technisch geleitet von TDS Racing, auf dem ersten Startplatz. Allerdings liegen die Teilnehmer in der LMP2-Kategorie deutlich näher beieinander, was auch der Spannung für das morgige Rennen zuträglich ist.

Überraschend deutlich fällt auch das Ergebnis in den GTE-Klassen aus. Jeweils haben die Polesitter rund eine Sekunde an Vorsprung herausgearbeitet. Die Ford-Piloten Andy Priaulx und Harry Tincknell sind die schnellsten der GT-Repräsentanten mit kombinierten 1:56,202 Minuten. Dahinter starten Ferrari und Aston Martin.

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