Silverstone: Toyota bleibt Taktgeber im Training

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Toyota blieb tonangebend beim Training in Silverstone | © Maximilian Graf

Im Abschlusstraining hat Toyota sich neuerlich an erster Stelle positioniert. Dahingegen war Porsche erneut nicht imstande, die Marke von einer Minute und vierzig Sekunden zu unterbieten. In der GTE-Pro-Kategorie dominierten wiederum Ford und Chip Ganassi Racing. Aston Martin markierte die GTE-Am-Bestzeit.

Auch während des Abschlusstrainings hat Toyota die vorderste Position im Klassement beansprucht. Somit trat die TMG-Delegation unverändert als Taktgeber auf, wenngleich der Konstrukteur aus Fernost die Geschwindigkeit gegenüber den Freitagssitzungen verringerte. Werksfahrer Anthony Davidson umrundete den Traditionskurs in der Grafschaft Northamptonshire binnen 1:39,476 Minuten, womit das Delta zur bisherigen Bestzeit über eine Sekunde betrug.

Die Porsche-Abordnung ordnete sich an zweiter und dritter Stelle ein, war aber neuerlich außerstande, die Marke von einer Minute und vierzig Sekunden zu unterschreiten. Intern positionierte sich Neel Jani vor Brendon Hartley. Die Differenz zum Klassenprimus: 0,747 respektive 0,897 Sekunden. Indes belegte die zweite Besatzung Toyotas den vierten Rang. Am Steuer: José María López mit 1,180 Sekunden Rückstand.

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In der LMP2-Kategorie agierte TDS Racing federführend. Matthieu Vaxiviere  hievte seinen Oreca-Nissan-Prototyp innerhalb von 1:44,105 Minuten um die Strecke und unterbot damit Kontrahent Pierre Thiriet von G-Drive Racing um 0,380 Sekunden. Derweil eilte ByKolles Racing nach wie vor hinterher, sortierte sich lediglich am unteren Ende der LMP2-Rangordnung ein. Mit 1:46,515 Minuten kam die LMP1-Privatmannschaft nicht über Gesamtplatz dreizehn hinaus.

Im GTE-Pro-Vierkampf gewann Ford vorläufig die Oberhand. Die Einsatzmannschaft Chip Ganassi Racing okkupierte die Plätze eins und zwei. Vorneweg: Andy Priaulx, welcher sich eine Rundenzeit von 1:56,233 Minuten protokollieren ließ und seinen Stallgefährten Stefan Mücke um 0,295 Sekunden. In der GTE-Am-Liga war Aston Martin obenauf. Pedro Lamy erzielte eine Bestzeit von 1:58,691 Minuten.

Die zweigeteilte Qualifikation zum Sechs-Stunden-Rennen auf dem Silverstone Circuit beginnt um dreizehn Uhr Ortszeit, was wiederum vierzehn Uhr Mitteleuropäischer Zeit entspricht. Der Saisonauftakt startet am Sonntagmittag um dreizehn Uhr. Der Wetterbericht prognostiziert für den Nachmittag Temperaturen über zehn Grad Celsius, aber starke Windböen – und mitunter Regenschauer.

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