N’ring 24: ADAC veröffentlicht Starterliste fürs Qualifikationsrennen

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Mit dem Qualifkationsrennen beginnt die Wartezeit auf den Saison-Höhepunkt in der Eifel | © Ralf Kieven

Der ADAC Nordrhein hat die Starterliste für das Qaulifikationsrennen vor dem 24-Stunden-Wettstreit auf der Nürburgring-Nordschleife veröffentlicht. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist das Starterfeld im Vergleich zu den vorangegangenen VLN-Läufen überschaubar und bewegt sich im oberen zweistelligen Bereich.

Während bei den beiden Läufen zur VLN-Langstreckenmeisterschaft in diesem Jahr fast die Zweihundert-Teilnehmer-Marke geknackt wurde, tut sich das Qualifikationsrennen des ADAC im dritten Jahr seines Bestehens weiterhin schwer, zumindest ein dreistelliges Startfeld auf die Beine zu stellen. Etwa neunzig Teams nehmen die Gelegenheit wahr, vor dem Höhepunkt der Eifelsaison auf der Nordschleife einen Testlauf unter Rennbedingungen zu absolvieren.

Dabei bietet die Veranstaltung an zwei Tagen mit über fünf Stunden Training und sechs Stunden Rennen reichlich Fahrzeit auf einer der schwierigsten Rennstrecken der Welt. Vor allem die Abordnungen der großen Hersteller nutzen die beiden Tage, um sich auf den Langstreckenklassiker im Mai einzustimmen.

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Dementsprechend ist die Klasse SP9 für die gesamtsiegfähigen GT3-Boliden mit achtundzwanzig Rennwagen sehr stark besetzt. Porsche ist mit sechs Rennwagen vom Typ 991 GT3 R vertreten. Audi schickt vier Wagen, BMW ist mit einer Abordnung von zehn Sportwagen vertreten und die Vorjahressieger von Mercedes-AMG entsenden vier Boliden. Dazu kommen zwei Bentley sowie zwei Ferrari.

Die beiden SCG003C-Prototypen von Traum Motorsport und der Renault R.S. 01 von McChip DKR werten das GT-Teilnehmerfeld noch einmal auf. Auf Seiten der Breitensportler hat wie immer BMW die Nase vorn. Alleine elf Teilnehmer starten in der Zweier-Pokal-Klasse der Bayern.

Maro Engel: „Es wird sehr sehr hart“

Nach zwei Siegen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft nimmt die Mannschaft von Manthey-Racing mit ihrem Porsche die Rolle des Gejagten ein. „Mein Plan war, beim ersten Nordschleifen-Einsatz des Jahres für die bevorstehenden Rennen einzuschwingen“, verriet Werkspilot Richard Lietz in einer Pressemitteilung. „Dabei direkt auf dem Podium zu landen, ist fantastisch.“

Und die Konkurrenz? „Es wird sehr sehr hart. Denn es gibt viele starke Autos“, schätzt  Vorjahressieger Maro Engel, der erneut am Steuer eines Mercedes-AMG von Black Falcon hantiert, seine Chancen ein. „Es ist eben das härteste Autorennen der Welt. Speziell Porsche hat zum VLN-Saisonauftakt einen starken Eindruck gemacht. Auch von den BMW-Teams wissen wir, dass sie stark sind. Die werden ebenso auf Augenhöhe sein, wie die Audi-Teams.“

Das heißt für den Verlauf des Ausdauerrennens? „Ich rechne mit einem Vierkampf zwischen uns und diesen drei Mitbewerbern“, meint Engel. „Aber auch Bentley darf man nicht unterschätzen – die haben zu Saisonbeginn einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Es wird also ein sehr enger, spannender Fight.“ Die Trainingsfahrten beginnen am Samstagnachmittag und gehen bis in die frühen Abendstunden. Das Rennen über sechs Stunden startet am Sonntagmittag um zwölf Uhr.

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