VLN: Manthey-Racing sichert sich erneut die Poleposition

237
Matthieu Jaminet fuhr im Manthey-Porsche auf die Poleposition zum zweiten VLN-Lauf | © Ralf Kieven

In der Qualifikation zum zweiten VLN-Lauf hat sich Manthey-Racing erneut den ersten Startplatz gesichert. Mit einer Rundenzeit von knapp über acht Minuten verwies Mathieu Jaminet zusammen mit Otto Klohs und Lars Kern die Konkurrenz von Frikadelli Racing und den gelb-grünen Stallgefährten auf die Plätze.

Manthey-Racing hat sich im Zeittraining zum zweiten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft die Poleposition gesichert. Mit einer Rundenzeit von 8:00,619 Minuten sicherten sich Otto Klohs, Mathieu Jaminet und Lars Kern hauchdünn den ersten Startplatz für das Porsche-Gespann. Mit gerade einmal eineinhalb Zehntelsekunden Rückstand rangierte Norbert Siedler für Frikadelli Racing auf Startplatz zwei. Der gelb-grüne Manthey-Porsche von Richard Lietz und Frédéric Makowiecki startet vom dritten Platz.

Die erste Mannschaft, die keinen Zuffenhausener GT3-Sportwagen einsetzt, ist das Team Haribo Racing an vierter Stelle. Uwe Alzen, Lance David Arnold und Maximilian Götz hatten ebenfalls gerade einmal knapp sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die Trainingsschnellsten und behielten die Oberhand gegenüber Steve Smith, Matteo Cairoli und Harald Proczyk in einem weiteren Manthey-Porsche. Rang sechs erreichte der schnellste BMW M6 GT3 vom Team Schnitzer mit António Félix da Costa und Timo Schneider am Steuer.

- Anzeige -

Die vierte Startreihe, also dementsprechend die Startplätze sieben und acht, belegen am Ende der neunzigminütigen Einheit die beiden SCG003C-Prototypen der Scuderia Cameron Glickenhaus. Auch diese beiden Exoten haben auf ihren Positionen gerade einmal einen Rückstand von guten zwei Sekunden auf die Pole-Setter. Die schnellsten Zehn vervollständigen derweil der Rowe-BMW von Philipp Eng und Markus Palttala sowie der Falken-Porsche von Klaus Bachler und Michael Ammermüller.

Generell zeichnete sich das Zeittraining durch extrem geringe Zeitabstände aus. Zwischen den Trainingsschnellsten und Rang zwanzig liegen gerade einmal sechs Sekunden bei der schnellsten Rundenzeit. Das ist möglicherweise aber weniger ein Resultat einer nahezu perfekten Balance of Performance, sondern mehr der Einstellung geschuldet, offenbar möglichst wenig der möglichen Performance zeigen zu wollen.

Dass noch mehrere Sekunden zur absolut schnellstmöglichen Rundenzeit fehlen, scheint klar zu sein, da sich die Rundenzeit noch immer oberhalb der Acht-Minuten-Marke bewegen. Wer letztendlich beim Rennen auch wirklich „Rennen fährt“, oder nur „mitfährt“, bleibt abzuwarten. Der Startschuss zum zweiten und gleichzeitig letzten VLN-Lauf vor dem 24-Stunden-Rennen im Mai fällt turnusgemäß um zwölf Uhr.

- Anzeige -