Lucas Luhr: „Ich bin auf Neunelfern groß geworden“

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Lucas Luhr und Norbert Siedler starten im zweiten Porsche 911 GT3 R von Frikadellli Racing | © Ralf Kieven

Bei den freitäglichen Testfahrten auf dem Nürburgring ist erstmals auch der zweite Porsche 911 GT3 R aus dem Hause Frikadelli Racing mit von der Parte. Am Steuer des Zuffenhausener Neuzugangs wechseln sich Norbert Siedler und Lucas Luhr ab.

Bereits zum zweiten VLN-Lauf rückt Frikadelli Racing mit unter anderem zwei Porsche 911 GT3 R an. Wie gewohnt teilen sich Teamchef Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Andreas Ziegler einen Porsche. Im anderen 911 GT3 R nehmen Norbert Siedler und Lucas Luhr Platz. Für Luhr bedeutet der Einsatz gleichsam eine Heimkehr.

„Ich bin schon ein bisschen nervös, nach einigen Jahren zum ersten Mal wieder in einem Porsche zu sitzen“, stapelt der Siebenunddreißigjährige tief. „Aber ich bin auf Neunelfern groß geworden und habe meine Karriere mit diesen Sportwagen begonnen. Das ist vermutlich wie Fahrradfahren: einmal Porsche, immer Porsche. Ich freue mich schon tierisch auf die Linkskurve, die vom Grand Prix-Kurs in Richtung Hatzenbach führt.“

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Für die Möglichkeit, wie einen Elfer zu steuern, sei Luhr „sehr dankbar“. „Bei den Testfahrten am Freitag und an diesem Wochenende geht es für mich vor allem darum, mich auf das Team und das Auto einzuschießen“, erklärt Luhr seine primäre Aufgabe fürs Wochenende.

Das Ziel von Frikadelli Racing: ein Podiumsergebnis. „Der Hintergrund, warum wir mit einem zweiten 911 GT3 R als Pro-Fahrzeug für Profi-Rennfahrer planen, ist ganz klar: Wir wollen zwei Eisen im Feuer haben, um unsere Chancen in der VLN und beim 24-Stunden-Rennen zu optimieren“, erläutert Abbelen den doppelten Aufgalopp in der SP9. „Mit Norbert Siedler und Lucas Luhr haben wir für den zweiten VLN-Lauf ein starkes Aufgebot, das auf Attacke fahren darf.“

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