WM-Prolog: Toyota beendet zweiten Testtag an der Spitze

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Auch am zweiten Testtag war Toyota das Maß der Dinge | © Toyota Motorsport GmbH

Auch den zweiten Teil der WM-Testfahrten in Monza hat Toyota für sich entscheiden. Dieses Mal sogar mit beiden Fahrzeugen. Die schnellste Rundenzeit des Wochenendes erzielte Nicolas Lapierre. In der GTE-Pro-Division behielt Porsche die Oberhand.

Toyota zeigt sich gut aufgestellt für die anstehende Saison der Langstrecken-WM. In der Endabrechnung errang der Autobauer aus Fernost die Plätze eins und zwei im Rahmen des Prologs in Monza. Intern setzte sich Nicolas Lapierre gegen Kamui Kobayashi durch. Der Franzose benötigte für seinen raschesten Umlauf nur 1:30,547 Minuten. Sein japanischer Teamkollege war 0,930 Sekunden langsamer.

Rang drei ging an Porsche-Werksfahrer Nick Tandy. Der Brite benötigte mit seinem 919 Hybrid 1,297 Sekunden mehr als Lapierre. Brendon Hartley rundete auf Platz vier das Aufgebot der LMP1-Klasse ab. ByKolles Racing nahm am heutigen Tag aufgrund technischer Probleme nicht teil. Gestern absolvierten die einzigen Privatiers in der LMP1-Kategorie nur mehrere Installationsrunden.

In der LMP2-Wertung war Mathieu Vaxiviére der schnellste Pilot am Sonntag. Der Franzose startet für TDS Racing und umrundete den Hochgeschwindigkeitskurs von Monza in 1:36,078 Minuten. Um nur sechszehn Hundertstelsekunden wurde Bruno Senna geschlagen, der bei Rebellion Racing unter Vertrag steht. Klassenrang drei ging an Jackie Chan Racing. Für die Rundenzeit von 1:36,448 Minuten war Ho-Pin Tung verantwortlich.

Porsche erneut vorne im GT-Segment

Auch der zweite Tag in der GTE-Pro-Wertung war geprägt vom Duell zwischen Porsche und Ford. Kévin Estre setzte sich im Porsche 991 RSR denkbar knapp durch. Markenkollege Frédéric Makowiecki war ganze acht Tausendstelsekunden langsamer. Harry Tincknell fehlten im Ford GT dreiundzwanzig Hundertstelsekunden. Dem besten Ferrari fehlten sechs Zehntelsekunden, dem besten Aston Martin 1,2 Sekunden.

In der Herrenfahrerwertung gelang einzig Miguel Molina im Ferrari 488 von Spirit of Race die Marke von einer Minute und fünfzig Sekunden zu durchbrechen. Um 0,167 Sekunden musste sich Ben Barker geschlagen geben. Der Brite pilotiert den Porsche 911 RSR von Gulf Racing. Indes hat Pedro Lamy Klassenrang drei für Aston Martin erfochten.

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