VLN: Callaway Competition verwirft Pläne für die Nordschleife

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Callaway Competition tritt vorerst nicht auf der Nordschleife an | © Gruppe C

Aufgrund fehlender Finanzmittel muss Callaway Competition von seinem Vorhaben, auf der Nordschleife zu starten, abrücken. Der ursprüngliche Plan: eine Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und bei VLN-Läufen. Stattdessen rückt das ADAC GT Masters ins Zentrums des Engagements.

Callaway Competition hat seine Planungen, den Einsatz einer Corvette C7 GT3-R auf der Nordschleife des Nürburgrings zu schultern, vorerst ad acta gelegt. Eigentlich gedachte die Leingartener Equipe, das 24-Stunden-Rennen in der Eifel nebst ausgewählter Läufe zur VLN-Langstreckenmeisterschaft zu bestreiten. Dieses Vorhaben kommt in diesem Jahr allerdings nicht zustande.

Hintergrund: Callaway Competition ist außerstande, die Finanzierung für solch eine Unternehmen auf dem Eifelaner Traditionskurs zu stemmen. „Der potenzielle Sponsor für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat sich anders entschieden. Somit wurde uns auch das Budget für die VLN entzogen. Wir müssen leider darauf verzichten“, erklärt Teamchef Ernst Wöhr gegenüber Motorsport-Total.com.

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Stattdessen richtet Callaway Competition den Fokus abermals auf das ADAC GT Masters. Allerdings muss das Corvette-Gespann auch in diesem Championat sein Engagement aus Kostengründen zurückfahren, das Programm auf eine Nennung reduzieren. Die Besatzung rekrutiert sich aus Daniel Keilwitz und Jules Gounon. Gleichwohl unternehme Währe Versuche „in allen Richtungen“, um irgendwann dennoch einen Einsatz auf der Nordschleife durchzuführen.

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