Sebring: Cadillac dominiert die Testfahrten

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Die LMP2-Fahrzeuge waren auch beim Vortest auf dem Flughafenkurs in Sebring unterlegen | © Alex Lynn Racing

Das Bild der 24 Stunden von Daytona hat sich auch bei den zweitägigen Testfahrten zu den Zwölf Stunden von Sebring weiter verfestigt: Cadillac ist der Konkurrenz überlegen. Die kombinierte Bestzeit erzielte Wayne Taylor Racing erzielt. Corvette gelang der Bestwert in der GTLM-Division.

Drei Wochen vor der fünfundsechzigsten Ausgabe der Zwölf Stunden von Sebring wurden vier Trainingssitzungen über zwei Tage verteilt ausgetragen. Alle Einheiten haben die beiden Cadillac-Teams Wayne Taylor Racing und Action Express Racing dominiert. Am raschesten umrundete Jordan Taylor den Flughafenkurs in Florida. Sein Bestwert: 1:49,600 Minuten. Damit war der Cadillac-Pilot bereits über anderthalb Sekunden schneller als die letztjährige Poleposition von Olivier Pla.

Filipe Albuquerque und Dane Cameron platzierten die Cadillacs von Action Express Racing auf die Ränge zwei und drei. Ihr Rückstand betrug 0,051 beziehungsweise 0,087 Sekunden. Beste Nicht-Cadillac-Mannschaft wurde überraschend JDC-Miller Motorsport. Stephen Simpson brauchte mit dem einzigen Oreca 07 im Feld 0,748 Sekunden mehr als Taylor.

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Die anderen DPi-Gespanne rannten dem Tempo von Cadillac weiter hinterher. Dem schnellsten Nissan DPi fehlten 1,167 Sekunden, dem flinkesten Mazda DPi sogar 1,228 Sekunden. Weiterhin komplett unterlegen zeigte sich der Multimatic/Riley von Spirit of Daytona Racing. Der LMP2-Prottoypen aus den Staaten benötigte 2,388 Sekunden länger.

GTLM sehr eng beisammen

Dagegen weist in der GTLM-Klasse alles auf einen weiteren Krimi zwischen den Werken hin. Alle Fahrzeuge in der großen GT-Wertung waren nur durch 0,441 Sekunden getrennt. Hauchdünn setzte sich Jan Magnussen in der Corvette C7.R gegen Dirk Werner im Porsche 911 RSR durch. Der Abstand: sechs Tausendstelsekunden.

Weitere 0,105 Sekunden und 0,024 Sekunden dahinter errangen beide Ford GT die Plätze drei und vier. Wieder auf Augenhöhe kam BMW daher. Für die BMW M6 GTLM reichte es für die Klassenpositionen fünf und sieben. Rang sechs ging an Risi Competizione mit Testfahrer Juan Pablo Montoya. Auf der achten Position fand sich die zweite Corvette wieder.

Porsche und Audi Feder führend in der GTD

Die beiden VW-Tochterunternehmen Porsche und Audi waren das Maß aller Dinge bei den Testfahrten. Insgesamt gingen die ersten sieben Plätze an Fahrzeuge aus dem VAG-Konzern. Ganz vorne landete der Core-Autosport-Porsche, vor den Audi R8 LMS von Land Motorsport und Stevenson Motorsport. Bestes Nicht-VAG-Gefährt wurde der Lexus R CF GT3 von 3GT Racing.

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