Langstrecken-WM: Perrinns Open-Source-LMP1 steht zum Verkauf

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Der Open-Source-LMP1-Prototyp von Nicalos Perrinnn ist verkaufsbereit| © Perrinn Limited

Seit geraumer Zeit herrschte Ruhe rund um das Open-Source-LMP1-Projekt von Nicolas Perrinn. Doch jetzt meldet sich der Franzose mit seinem Team zurück. Der Sportwagen sei für die Saison 2018 einsatzbereit.

Offensichtlich steigt für die kommende Saison der Langstrecken-WM die Anzahl der potenziellen LMP1-Prototypen weiter an. Neben den bereits bekannten Programmen von SMP Racing, Ginetta und ByKolles Racing können interessierte Kunden auch einen Prototyp aus dem Hause Perrinn Limited kaufen.

Nicolas Perrinn, ehemaliger Ingenieur von Williams F1, startete 2011 mit seinem Open-Source-Projekt. Nun scheint der Wagen einsatzbereit und für Kunden erwerbbar zu sein. Auf der Perrinn-Homepage werden drei Gründen genannt, warum Kunden sich für den französischen LMP1-Rennwagen entscheiden sollen.

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Im Vordergrund steht der Open-Source-Faktor. Jeder kann an der Entwicklung des Boliden mitwirken, Teile anpassen und verbessern. Darüber hinaus wird das gute logistische Netz angepriesen. Drittens könnten Kunden sich ein KERS-System an der Vorderachse einbauen lassen. Jedoch ist vor allem der letzte Punkt mit Skepsis zu betrachten. Denn ein Hybridsystem ist in der privaten LMP1-Wertung nicht erlaubt.

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