IMSA: Kommt die TCR-Klasse?

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Sind wohl demnächst im Rahmen der IMSA startberechtigt: Die TCR-Fahrzeuge | © Ralf Kieven

Dem Anschein nach plant die IMSA ab der kommenden Saison, TCR-Fahrzeuge für die SportsCar Challenge zuzulassen. Damit würde sich ein weiterer Schauplatz für die Hersteller eröffnen, da bereits seit diesem Jahr GT4-Autos für die Serie zugelassen sind.

Obwohl sich der große Bruder der SportsCar Challenge, zumindest was die DPi-Klasse betrifft, mehr von den europäischen Regularien abgrenzt, könnte in der zweiten Liga das genaue Gegenteil eintreten. Seit dem Kalenderjahr 2017 sind GT4-Gefährte in der Serie startberechtigt.

Bereits zum neuen Jahr soll die nächste Fahrzeugklasse aus Europa ihre Startberechtigung in den Staaten erhalten: Die TCR. Bislang sind in der SportsCar Challenge die Wertungen GS und ST ausgeschrieben. Das GS steht dabei für Grand Sport, wohingegen das ST für Street Tuner steht.

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Die Grand-Sport-Division hat durch die Öffnung für GT4-Fahrzeuge einen leichten Aufschwung erfahren, der in den nächsten Jahren größer ausfallen könnte. Dort treten derzeit Porsche, Aston Martin, McLaren und Ford mit ihren kleinen GT-Fahrzeugen gegeneinander an. Chevrolet wird nächstes Jahr dazu stoßen. Auch die neuen Sportwagen von BMW oder Mercedes könnten das Feld weiter aufwerten.

Einen ähnlichen Effekt verspricht sich IMSA-Präsident Scott Atherton von der TCR-Klasse. Diese soll zunächst in der ST-Division untergebracht werden, um diese in der näheren Zukunft komplett zu verdrängen. Die Fahrzeuge der ST-Wertung sind vergleichbar mit denen der Produktionswagenwertung im Rahmen der VLN. Somit müssen im Sinne der Chancengleichheit entweder die TCR-Fahrzeuge stark eingebremst oder die aktuellen ST-Fahrzeuge erheblich schneller gemacht werden.

„Wir haben noch nichts finalisiert, jedoch befinden wir uns auf einem guten Weg. Wir kommen mit den Gesprächen gut voran“, so Atherton im Interview mit Sportscar365. „Falls wir uns einigen, müssen wir schauen, wie wir die beiden Fahrzeugtypen angleichen können. Deshalb werden die TCR-Autos frühestens 2018 bei uns starten.“

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  • Andreas Knöpke

    Macht ja auch Sinn, weil je mehr da seitens der FIA und Co. von Hause aus reguliert wird, desto weniger können die IMSA-Vögel bei der BoP versauen. Wie das ausgeht, das ham wir ja erst vor 2 Wochen gesehen. War schon recht übel, wie die da vorher erzählten, dass sie meinen die BoP sehr exakt ausgearbeitet zu haben, nur um dann zu sehen dass in JEDEM Training (vom Roar bis zum Qualifying) immer die Cadys vorne waren. Gehörte schon viel Vollpfostentum dazu sich dann noch am Vorabend des Rennens da in die PK zu setzen und die tolle BoP zu verkünden.