McLaren: Geschäftsführer Zak Brown will nach Le Mans

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Stellt sich McLaren dem Wettkampf in Le Mans? | © McLaren Group

Kehrt McLaren zurück nach Le Mans? Der neue Geschäftsführer Zak Brown kann sich ein Comeback an der Sarthe gut vorstellen. Ein Einstieg der Briten würde das Werksaufgebot in der GTE-Klasse auf sieben Hersteller erhöhen. Bislang liegt der Fokus des Konzerns auf dem Formel-1-Team.

Die Saison 2017 ist noch nicht alt und schon prescht eine Marke hervor und befeuert die Gerüchteküche. Der neue McLaren-Geschäftsführer Zak Brown hat in einem Interview mit Autosport offengelegt, die Briten nach Le Mans bringen zu wollen. Letztmalig hat der Sportwagenbauer das 24-Stunden-Rennen an der Sarthe im Jahr 1997 bestritten.

„Wir haben Le Mans gewonnen und das Rennen ist Teil unserer Historie, und Teil meines Jobs ist es, zu entscheiden, wo McLaren Rennen bestreitet“, so Brown im ersten Interview als CEO der McLaren Technology Group. Am wahrscheinlichsten sei ein GTE-Fahrzeug – wenngleich er einen LMP1 nicht ausschließen wollte.

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Allerdings läge die Entscheidung beim Chef der Automobilsparte Mike Flewitt. Ein GTE-Projekt wäre kostspielig und langwierig, will man gegen die aktuell vertretenen Hersteller Porsche, Ferrari, Aston Martin, Ford, Corvette und BMW konkurrenzfähig sein. Gleichwohl kann man von der Erfahrung des GT-Teams McLaren GT und deren 650S GT3 profitieren.

Das GT3-Engagement wird finanziell unabhängig vom McLaren-Konzern geführt. Allerdings betonte dessen Geschäftsführer Andrew Kirkaldy, ohne die Hilfe der Mutter wäre die GTE-Klasse utopisch. Bislang betreibt McLaren ein zuletzt eher erfolgloses Formel-1-Team gemeinsam mit dem Motorenhersteller Honda.

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