Langstrecken-WM und ELMS: ACO vermeldet rückläufige Starterzahlen

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Der ACO verbucht eine Teilnehmerabnahme in der Langstrecken-WM und der ELMS | © Julian Schmidt und Ralf Kieven

Der ACO hat die diesjährigen Starterlisten für die Langstrecken-WM und der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Demnach sind die Teilnehmerzahlen in beiden Wettbewerben rückläufig. Achtundzwanzig Nennungen sind für den weltweiten, sechsunddreißig für den kontinentalen Wettbewerb eingegangen.

Am Donnerstagnachmittag hat der ACO auf einer Pressekonferenz in Paris die Teilnehmerlisten der Langstrecken-WM, der Europäischen Le-Mans-Serie sowie der 24 Stunden von Le Mans präsentiert. Demgemäß schrumpft das diesjährige Teilnehmerfeld im Oberhaus der Sportwagenszene gegenüber der vergangenen Saison um vier Meldungen auf nur achtundzwanzig Einschreibungen.

Erwartungsgemäß fordert Toyota in der LMP1-Königsklasse dem amtierenden Weltmeister Porsche heraus. Aufgrund der Einzelnennung in der privaten Division startet ByKolles Racing in der selben Wertung. In der LMP2-Kategorie startet achtzig Prozent der Teams mit dem Oreca-Fabrikat: Rebellion Racing, Manor, TDS Racing und Jackie Chan DC Racing. In der Unterzahl: Signatech-Alpine mit zwei Prototypen, wobei es sich de facto ebenfalls um einen Oreca-Renner handelt.

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Keinerlei Überraschungen vermeldete der in Nordwestfrankreich ansässige Automobilklub in der GTE-Pro-Sparte. Aston Martin, Ferrari, Ford und Porsche konkurrieren mit jeweils einem Fahrzeugdoppel um den Klassensieg. In der GTE-Am-Riege haben sich lediglich fünf Rennställe eingeschrieben: Spirit of Race und Clearwater Racing mit Ferrari, Dempsey-Proton Racing und Gulf Racing mit Porsche sowie Aston Martin.

ACO verzeichnet auch Teilnehmerrückgang in der ELMS

Das Teilnehmerfeld der Europäischen Le-Mans-Serie umfasst wiederum sechsunddreißig Prototypen und GT-Sportwagen – ein Rückgang um acht Einschreibungen gegenüber dem Vorjahr. In der Spitzenklasse sind dreizehn Nennungen eingegangen – fünfmal Ligier, viermal Oreca und viermal Dallara. Dahingegen beansprucht Ligier in der LMP3-Liga weiterhin die Mehrheit. Dieser Übermacht treten lediglich zwei Norma-Mannschaften entgegen.

Auch in der GTE-Klasse kehrt wieder Monotonie ein. Spirit of Race startet mit einem Zwei-Wagen-Gespann der Marke Ferrari, flankiert von den Markenkollegen des Rennstalls JMW Motorsport. Proton Competition führt sein Programm wiederum mit zwei Porsche-Neunelfern fort. Das Aston-Martin-Lager setzt sich aus den Gespannen TF Sport und Beechdean AMR mit jeweils einem Vantage-Gefährt zusammen.

Beim vierundzwanzigstündigen Saisonhöhepunkt in Le Mans hat der ACO die Kapazitäten von sechzig Startplätzen hingegen ausgeschöpft. Dank der Dreifachmeldung seitens Toyota umfasst die LMP1-Spitzenkastegorie sechs Boliden. Eine Mehrheit bildet die LMP2-Abteilung mit fünfundzwanzig Einsitzern. Dreizehn respektive sechzehn Meldung hat der Automobilklub des Westens wiederum in den beiden GTE-Wertungen entgegengenommen.

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