Daytona: Wayne Taylor Racing bezwingt Action Express Racing

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Cadillac gab bei den 24 Stunden von Daytona den Ton an | © GM Media

Cadillac war bei den 24 Stunden von Daytona das Maß aller Dinge. Innerbetrieblich rang Wayne Taylor Racing die Markenkollegen von Action Express Racing nieder. Die GTLM- und GTD-Entscheidungen fielen im Herzschlagfinale. Die Chronologie der Schlussphase.

Fast schon typisch wurden die 24-Stunden von Daytona erst in den letzten Minuten entschieden. Mit einem waghalsigem und harten Manöver überholte Ricky Taylor für Wayne Taylor Racing Felipe Albuquerque im Cadillac von Action Express Racing. Mit zwei Cadillac-Fahrzeugen auf den ersten beiden Plätzen ist es die perfekte Rückkehr der Traditionsmarke in den Prototypensport.

Auch die GT-Wertungen boten Sport vom Feinsten. In der GTLM-Division befanden sich sieben Gefährte bis zum Ende in derselben Runde und hatten Chancen auf den Klassensieg. Am Ende ging dieser an Ford. Bei den kleinen Brüdern in der GTD siegte schlussendlich ein Team, dass man nicht sofort auf der Rechnung hatte. Alegra Motorsports hielt sich lange Zeit etwas bedeckt und kam am Ende durch Michael Christensen ganz nach vorne.

Wir verabschieden uns nun vom Liveblog und wünschen noch ein schönes Restwochenende.

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20.33 Uhr: Ford gewinnt die GTLM-Wertung vor Porsche und Ferrari. In der GTD-Klasse siegt Porsche vor Audi und Mercedes.

20.30 Uhr: Letzte Runde für Taylor: Und Ricky Taylor bringt seinen Cadillac nach Hause und gewinnt für Wayne Taylor Racing die 24 Stunden von Daytona. Sechs Zehntelsekunden später überquert Filipe Albuquerque (Action Express Racing) die Ziellinie.

20.24 Uhr: Ricky Taylor hat sich neben Filipe Albuquerque gebremst und dreht den Portugiesen um. Vorerst bedeutet das die erste Gesamtposition. Nun die offizielle Meldung seitens der Rennleitung: Der Vorfall wird nicht weiter untersucht. Vier Minuten vor Schluss wird Taylor im Überrundungsverkehr fast von Christopher Mies abgeräumt bei der Anfahrt zur Bus-Stop-Schikane.

20.15 Uhr: Der Kampf um den Gesamtsieg spitzt sich zu. Ricky Taylor konnte sich bis auf drei Zehntelsekunden ansaugen und sich neben Filipe Albuquerque in die erste Kurve bremsen. Doch der Portugiese konnte seine Position vorerst verteidigen.

20.05 Uhr: Eine knappe halbe Stunde vor Schluss wird das Rennen wieder neutralisiert. Andy Lally hat seinen Acura im Infield der Strecke in die Reifenstapel befördert. Lally lag zu dem Zeitpunkt auf dem vierten Klassenrang. Zwanzig Minuten vor Schluss wird das Rennen wieder freigegeben.

19.58 Uhr: Einen Umlauf später stoppt Ricky Taylor. Da sein Stopp länger dauert, verliert er die Führung an Filipe Albuquerque. Sein Rückstand beträgt knapp neun Sekunden. Gleichzeitig schieben sich Müller und Pilet an Calado vorbei.

19.55 Uhr: Einen Wahnsinnsvierkampf liefern sich James Calado (Ferrari), Dirk Müller (Ford), Patrick Pilet (Porsche) und Antonio García (Corvette). Pilet überholt Garcia in der ersten Kurve. Derweil absolviert Filipe Albuquerque (Action Express Racing) seinen letzten Stopp und reiht sich auf Rang zwei ein.

19.45 Uhr: Bei den kleinen GT-Fahrzeugen steht es wie folgt: Michael Christensen (Alegra Motorsport) führt vor Mies, der von Connor De Phillippi bei Land Motorsport übernommen hat, und Jeroen Bleekemolen (Riley Motorsports).

19.42 Uhr: Corvette Racing zeigt mal wieder, dass sie das Maß aller Dinge sind, wenn es um Boxenstopps geht. Die Gelben beförderten durch einen sauschnellen Stopp Antonio García an die Spitze der GTLM-Wertung. Dahinter befinden sich James Calado (Ferrari), Dirk Müller (Ford), Patrick Pilet (Porsche), Tony Kanaan (Ford) und Olivier Pla (Ford). Doch direkt nach dem Neustart musste Garcia Calado und Müller passieren lassen.

19.27 Uhr: Knapp eine Stunde vor Schluss muss erneut das Safety Car das Feld einfangen. Vor Start-Ziel liegt die Motorhaube des Acuras mit der Startnummer 93. Ebenfalls mit Problemen unterwegs ist Rebellion Racing. Sébastien Buemi befindet sich in langsamer Fahrt auf dem Weg zurück zur Box.

19.21 Uhr: Führungswechsel in der GTD-Klasse. Connor De Phillippi (Land Motorsport) überholt Jeroen Bleekemolen (Riley Motorsports) auf der Start-Ziel-Steilkurve. In derselben Runde bremst sich Michael Christensen (Alegra Motorsport) in der Bus-Stop-Schikane an Bleekemolen vorbei.

19.14 Uhr: Aber auch in den anderen Klassen tobt der Kampf um den Sieg. In der großen GT-Wertung sind Dirk Müller im Ford und James Calado im Ferrari nur durch eine Sekunde getrennt. In der GTD-Division befinden sich Bleekemolen, Connor De Phillippi im Land-Motorsport-Audi und Michael Christensen im Porsche 911 GT3 R von Alegra Motorsport innerhalb von einer Sekunde.

19.09 Uhr: Ricky Taylor (Wayne Taylor Racing) bremst sich vor der Bus-Stop-Schikane neben Albuquerque und übernimmt die Führung. Unterdessen hat René Rast die Box angesteuert und den Riley-LMP2 an Marc Goossens übergeben.

18.34 Uhr: Drama rund um Sam Bird und Scuderia Corsa: An der Spitze der GTD liegend, verabschiedet sich der Motor des 488 GT3 mit einem kapitalem Motorschaden. Fast gleichzeitig rollt auch der BMW M6 GT3 von Turner Motorsport aus. Damit steht die bereits neunzehnte Safety-Car-Phase an.

18.22 Uhr: Wie aufgedreht ist Giancarlo Fisichella (Ferrari). Der ehemalige Formel-1-Pilot schob sich in den letzten Runden an Harry Tincknell (Ford), Billy Johnson (Ford) und Mike Rockenfeller (Corvette) vorbei auf Klassenrang zwei. Sein Rückstand auf den Führenden Hand ist auf unter drei Sekunden zusammengeschrumpft.

Derweil waren die Gesamtführenden erneut an der Box. Jordan Taylor hält weiterhin den ersten Platz inne. Neu im Action-Express-Cadillac ist Felipe Albuquerque. Auf Gesamtrang drei befindet sich nach wie vor René Rast (Spirit of Daytona Racing).

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