Daytona: Cadillac bestimmt im Nachttraining weiter das Geschehen

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Wayne Taylor Racing sicherte die sich die Bestzeit im Nachttrainig | © Wayne Taylor Racing

In einer neunzigminütigen Nachtsitzung untermauerten die Cadillac-Mannschaften in Daytona weiter ihren Führungsanspruch. Die Bestzeit ging an Wayne Taylor Racing, während sich die Polesetter auf dem zweiten Rang einordneten. Die Bestzeit bei den GTLM-Boliden sicherte sich Chip Ganassi Racing vor Porsche.

Nach der Qualifikation zu den 24 Stunden von Daytona am gestrigen Abend stand in der Nacht noch eine weitere freie Trainingseinheit auf dem Oval von Daytona auf dem Programm. Nachdem sich die Mannschaft von Action Express Racing bereits den besten Startplatz gesichert hatte, bestimmten die Markenkollegen von Wayne Tylor Racing das Geschehen bei Dunkelheit.

Der Routinier Max Angelelli markierte mit einer 1:37,757 Minuten langen Runde die Bestzeit der Sitzung. Mit nur 0,148 Sekunden Rückstand untermauerte Felipe Albuquerque im Cadillac von Action Express Racing die Favoritenstellung des US-Herstellers.

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Brendon Hartley und Scott Sharp hatten mit ihrem ESM-Nissan-DPi auf den Verfolgerrängen drei und vier bereits mehr als eine Sekunde Rückstand. Auf dem fünften Rang folgte mit der Whellen-Mannschaft ein weiterer DPI aus dem Hause Cadillac. Schnellster Nachtfahrer hier: Dane Cameron.

BMW bleibt Schlusslicht

Bei den GTLM-Werksmannschaften hatte abermals Ein Ford die Nase im Wind. Bestzeit für Ryan Briscoe im Ford GT von Chip Ganassi Racing. Allerdings zeigten Kévin Estre und Dirk Werner in Diensten von Porsche, dass mit dem neuen Neunelfer zu rechnen ist. Die Topdrei trennt das buchstäbliche Handtuch. In Zahlen beträgt der Vorsprung vom Ersten auf den Dritten gerade mal sechs Hundertstelsekunden. Die besten neun GT-Mannschaften zwängten sich in ein Zeitfenster von einer Sekunde.

In dieser Rangliste markieren die Bayern erneut das Ende der Fahnenstange. Lediglich Augusto Farfus schaffte es mit seinem BMW M6 den Abstand auf die Spitze geringer als eine Sekunde zu halten. Rang neun und elf für BMW Team RLL.

Bei den Prototype-Challenge-Rennwagen schaffte es lediglich Patricio O’Ward seinen Oreca von Performance Tech Motorsports vor der Meute der GT-Renner zu platzieren. Die schnellste Runde in der GTD-Klasse sicherte sich Jörg Bergmeister im Porsche von Park Place Motorsport.

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