24-Stunden-Prototypenserie: Creventic erwidert ACO-Vorwürfe

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Creventic wolle in der LMP3-Frage eine einvernehmliche Lösung mit dem ACO suchen | © Maximilian Graf

Der ACO macht sich daran, juristische Schritte gegen Creventic einzuleiten. Die niederländische Organisation erwehrt sich der Vorwürfe, LMP3-Markenrechte verletzt zu haben, und versucht, offenbar falsche Behauptungen klarzulegen. Der Veranstalter der 24-Stunden-Prototypenserie wolle eine einvernehmliche Lösung finden.

Die Creventic-Agentur hat eine Replik verfasst, welche sich gegen die Vorwürfe des ACO wendet. Nach der Bekanntgabe, einen Langstreckenpokal für Prototypen auszurichten, reagierte der nordwestfranzösische Automobilklub mit Empörung und drohte obendrein mit rechtlichen Schritten. In einem Kommuniqué wehrt sich die niederländische Organisation gegen die Anschuldigungen aus Le Mans.

Demzufolge hätten die beiden Institutionen niemals eine Übereinkunft getroffen. „Creventic benötigt keine Genehmigung des ACO, um die 24H Proto Series zu organisieren“, entgegnet die Organisation in ihrer Mitteilung. Es täte auch keine Lizenzvergabe not. „Creventic oder irgendeine andere Partei bedarf keiner Erlaubnis vom ACO, um eine Rennveranstaltung zu organisieren, die Fahrzeuge des Typs LMP3 willkommen heißt.“

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Ferner müsse Creventic den ACO auch nicht über eine provisorische Starterliste in Kenntnis setzen. „Creventic ist nicht verpflichtet und hat auch nicht mit dem ACO vereinbart, die provisorische Meldeliste mit dem ACO zu teilen“, erwidert das Veranstaltergespann in seiner Stellungnahme. Besagte Teilnehmerliste umfasse ausschließlich Mannschaften, die explizit ihr Interesse an dem Wettbewerb kundgetan hätten.

ACO leitet juristisches Verfahren ein

Der ACO macht sich unterdessen daran, ein juristischen Verfahren gegen Creventic einzuleiten, obwohl die Organisation aus den Niederlanden ihre Bereitschaft bezeigte, eine außergerichtliche Lösung zu finden. „Creventic hat versucht, seine Angelegenheiten mit dem ACO auf persönlichem Wege zu klären, um jedweden Rechtsstreit mit dem ACO zu vermeiden“, hebt der Veranstalter in seiner Mitteilung hervor.

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