Spa-Francorchamps: DragonSpeed fährt souveränen Sieg ein

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DragonSpeed hat das Halbfinale im Hohen Venn kontrolliert | © Maximilian Graf

DragonSpeed hat einen Kantersieg beim ELMS-Semifinale in Spa-Francorchamps gefeiert. Gestartet von der Poleposition, dominierten die Oreca-Athleten Nicolas Lapierre, Henrik Hedman und Ben Hanley den vorletzten Lauf in den Ardennen. TDS Racing baute indessen seine Tabellenführung aus.

Die Oreca-Mannschaft von DragonSpeed hat das Halbfinale der Europäischen Le-Mans-Serie in Spa-Francorchamps großenteils dominiert. Begonnen von der Poleposition, reklamierten Nicolas Lapierre, Henrik Hedman und Ben Hanley den Tagessieg trotz einer Fünf-Sekunden-Strafe letzten Endes unangefochten für sich. Aufgrund einer Full Course Yellow während der Schlussphase betrug der Vorsprung beim Zieleinlauf beinahe zweieinhalb Minuten.

Das W Racing Team erklomm bei seinem Debüt im Prototypensport umgehend das Stockerl. Will Stevens kreuzte die Ziellinie mit den Vanthoor-Brüder Laurens und Dries an zweiter Stelle, womit sich das Ligier-Ensemble bei seinem Heimrennen die Silbermedaille umhängte. Die besten Drei komplettierte TDS Racing. Dank des abermaligen Podiumserfolges konsolidieren Pierre Thiriet, Mathias Beche und Ryo Hirakawa obendrein ihre Tabellenführung.

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Nach der vorletzten Begegnung im Ardenner Wald führt TDS Racing das Gesamtklassement mit zweiundneunzig Punkten. Der Abstand zu Jota Sport: vierzehn Zähler. Denn das Gibsion-Trio Harry Tincknell, Simon Dolan und Giedo van der Garde kam nicht über den fünften Platz hinaus. Platz vier belegten die Ligier-Piloten Memo Rojas, Julian Canal und Nathanaël Berthon von Greaves Motorsport.

Graff Racing reüssiert in der LMP3-Klasse

In der LMP3-Liga erfocht Graff Racing den Tagessieg beim Semifinale auf dem wallonischen Traditionskurs. Obenan: Eric Trouillet, Paul Petit und Enzo Guibbert. An zweiter Stelle hievten sich Mark Patterson, Matthew Bell und Wayne Boyd über den Zielstrich. Das Treppchen des inoffiziellen Ligier-Markenpokals vervollständigten die Stallgefährten Alex Brundle, Michael Guasch und Christian England.

Die GTE-Klasse gewann wiederum JMW Motorsport. Am Ferrari-Lenkrad: Robert Smith, Rory Butcher und Andrea Bertolini. Die Markenkollegen von AF Corse – Duncan Cameron, Matthew Griffin und Aaron Scott – erblickten das schwarz-weiß karierte Tuch auf Platz drei. Die Porsche-Konkurrenten von Proton Competition reihte sich indes auf dem Silberplatz ein. Am Neunelfer-Steuer: Gianluca Roda, Christian Ried und Matteo Cairoli.

Das Finale der Europäischen Le-Mans-Serie findet am vorletzten Oktoberwochenende auf dem Circuito do Estoril. Die Kultstrecke in der Nähe von Lissabon fungiert vorerst zum letzten Mal als Austragungsort der Endrunde. Denn der ACO hat am Freitag kundgetan, das Finale im nächsten Jahr an der Algarve aus.

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