ELMS-Kolumne: Platz zwei wahrt alle Chancen in der Meisterschaft

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Andreas Wirth legt den Fokus auf den ELMS-Titel l © Daniel Schnichels

Nach dem Vier-Stunden-Rennen in Le Castellet stand für Andreas Wirth und seine Mannschaft von SMP Racing Platz zwei auf den Habenseite. Damit wahrt der LMP2-Pilot weiterhin alle Chancen auf die ELMS-Meisterschaft. In seiner Kolumne schildert Wirth die Eindrücke aus Südfrankreich.

Liebe SportsCar-Info-Leser,

das ELMS-Rennen in Le Castellet haben wir auf Position zwei beendet, nachdem wir vom vierten Rang gestartet waren. Wir hatten eigentlich ein gutes Wochenende in Le Castellet. Vom Wetter her war es natürlich brutal, wir hatten immerhin fünfunddreißig Grad. Vor allem mit einem geschlossenen Cockpit ist es bei diesen Temperaturen ziemlich warm und eben auch sehr anspruchsvoll, aber das war gut so.

Insgesamt hat mir das Rennen Riesenspaß gemacht. Ich bin den ersten Stint gefahren und konnte mich noch vor der ersten Kurve vom vierten, auf den dritten Platz befördern. Bei meinem Einsatz hatte ich die ganzen Kaliber wie Nicolas Lapierre, Tristan Gommendy und Mike Conway am Start. Aber es war ganz gut, kurz vor dem Fahrerwechsel musste ich allerdings einen Platz hergeben. Das lag einfach daran, dass die Reifen nicht mehr richtig funktionierten. Anschließend habe ich Julian (Anm. d. Red.: Leal) das Auto auf Platz vier übergeben.

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Wie die Strategie es eben zuließ, fand er sich mal auf Rang sechs, drei oder eben wie am Ende auf dem zweiten Platz wieder. Wir haben ein gutes Rennen gehabt, mit kleineren Problemen zwischendurch. Am Ende mussten wir noch eine Durchfahrtsstrafe kassieren, welche meines Erachtens nicht gerechtfertigt war. Trotzdem haben wir Platz zwei nach Hause gefahren. Das Team hat einen super Job gemacht, und die Strategie war perfekt. Auch meine Teamkollegen, haben wie alle, am Wochenende super abgeliefert.

Für den ersten Platz hat es leider nicht gereicht, die Jungs von TDS Racing sind momentan einfach schneller, das muss man offen und ehrlich zugeben. Aber wir geben nicht auf und hoffen, dass auch wir bald den ersten Saisonsieg einfahren können.

Bis dahin,

Euer Andreas

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